Mein Leben als Spirale – 
Ein Jahresrückblick
 

In diesem persönlichen Rückblick wird mir wieder bewusst, dass das Leben oft in sich selbst zurückkehrt. Doch es ist kein Kreis – wir kommen nicht einfach an den Anfangspunkt zurück, ohne etwas gelernt zu haben. Es ist eher eine Spirale, die sich weiterentwickelt. So erlebe ich das jedenfalls.

Zu Beginn des Jahres habe ich mich zum ersten Mal mit einem regelmäßigen Newsletter nach außen gewagt, um meine Sichtweise zu teilen. Ich habe mit positiven Affirmationen begonnen, weil ich schon vor Jahren YouTube-Videos darüber erstellt hatte, aber damals nicht die Möglichkeit hatte, diese sprachlich zu begleiten. Jetzt, mit dem entsprechenden Equipment, konnte ich das nachholen.

Ich höre gerne geführte Meditationen, Schamanische Reisen oder eben Affirmationen, weil sie mich in einen besseren Schwingungszustand versetzen. Sie strahlen Positivität aus und tun mir gut. Im Laufe des Jahres habe ich mich dann auch anderen Themen zugewandt. Doch und jetzt kommt der entscheidende Teil: Am Ende dieses Jahres ist mir die Kraft des Wortes wieder bewusst geworden. Ich durfte es aus einer anderen Perspektive erfahren und immer wieder begegnete mir das Wort als schöpferische Kraft – als Wegweiser. „Und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort, und Gott sprach: Es werde Licht, und es wurde Licht.“ 

Das Leben schön reden

Das Leben hat mir also erneut gezeigt, wie kraftvoll es ist, sich das Leben „schön zu reden“. Und es funktioniert! Genauso funktioniert es aber auch, sich das Leben schlecht zu reden – auch das wird Realität. Denn das Wort trägt eine immense schöpferische Energie in sich. Es ist nicht nur das heilige „OM“ oder andere spirituelle Worte, sondern jedes einzelne Wort hat die Macht, die Welt in die Richtung zu lenken, die wir wollen. Wenn ich ständig über die „bösen Nachbarn“ spreche, dann werde ich immer wieder mit negativen Begegnungen konfrontiert. Wenn ich immer wieder über Krieg spreche, erschaffe ich mir durch meine Worte die Realität des Krieges. Das Wort an sich ist weder gut noch böse, es ist eine Energieform, die das in uns auslöst und kreiert, was wir sprachlich fördern.

Ich möchte Dir hiermit einen Impuls geben, um dir bewusst zu machen, wie kraftvoll deine Worte sind. Achte darauf, was du sprichst, denn du kreierst deine Realität mit deinen eigenen Worten. Willst du ein schönes und erfülltes Leben? Dann richte deine Gedanken, Worte und Taten danach aus.

Die Herausforderung im Leben

Natürlich ist es nicht immer einfach. Wenn das Leben uns mit Herausforderungen konfrontiert – sei es finanziell, zwischenmenschlich oder durch körperliche Krankheit – dann sind das Prüfungen des Lebens. In solchen Momenten stellt sich die Frage: Kannst Du in deiner Mitte bleiben? Kannst Du trotz aller negativen Einflüsse und Wortmanipulationen da draußen positiv ausgerichtet bleiben? Kannst Du weiterhin Hoffnung schöpfen, selbst wenn sich unausweichliche Dinge zeigen?

Autosuggestion von Émilé Coué

Hier kommt die Coué-Methode ins Spiel, die ich kürzlich für mich entdeckt habe. Warum diese Methode mir vorher nie begegnet ist???? 

Letztlich geht es bei dieser Methode darum, deine Gedanken umzuprogrammieren und Dich auf das Positive auszurichten.

Émilé Coué (1857-1926), der Begründer der modernen Autosuggestion, empfahl den Satz:

„Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser.“

Dieser Satz fokussiert sich auf den Prozess des Besserwerdens – ohne ein festes Endziel vor Augen. Das eröffnet einen Raum der Akzeptanz und lässt Möglichkeiten für Entwicklungen entstehen. Es geht nicht darum, sofort perfekte Ergebnisse zu erzielen, sondern um die kontinuierliche Verbesserung im eigenen Leben.

Ich habe hier eine „Suggestive Ansprache nach Émilé Coué“ auf YouTube eingesprochen, höre sie Dir gerne an.

Die Macht des Wortes & die 2 Kräfte in uns

Das Wort kann sowohl Positives erschaffen als auch Negatives manifestieren. Das bedeutet, dass das Wort grundsätzlich neutral ist – es richtet sich aber nach der Art deiner Gedanken und inneren Ausrichtung aus. Denkst Du und fühlst Du positiv, wirst du Positives erleben. Denkst Du und fühlst Du negativ, wirst du Negatives anziehen. Ganz einfach: Energie folgt der Aufmerksamkeit.

In uns wirken zwei Kräfte: das Bewusste und das Unbewusste. Ich empfinde das Unbewusste als stärker, weil hier unsere tief verankerten Glaubenssätze sitzen – die wir durch Familie, Freunde, Schule, Arbeit und das gesamte gesellschaftliche System aufgenommen haben. Besonders die negativen Glaubenssätze sind die, die uns im Unbewussten stark leiten. Das Unbewusste übernimmt oft die Kontrolle, um Energie und Zeit zu sparen und schnelle Reaktionen zu ermöglichen. Deshalb lohnt es sich, tiefer in unser Bewusstsein zu schauen und zu verstehen, welche Glaubensmuster im Unbewussten unser Handeln und Fühlen leiten.

Der Wille und die Vorstellungskraft

Der Wille ist der Vorstellungskraft untergeordnet. Hier kommt das Gefühl ins Spiel: 

Um ein Ziel zu erreichen, reicht es nicht aus, es nur zu wollen – du musst es auch sehen und fühlen können, damit sich dein Wille darauf ausrichten kann. 

Wenn Wille, Ziel, Vorstellung und Gefühl miteinander im Einklang sind, so richtet sich das ganze Universum so aus, dass du Dein Ziel erreichst. (Zitat aus Der Alchemist von Paulo Coelho)

Wichtig bei der Autosuggestion und Affirmation

Bei der Autosuggestion oder Affirmation ist es entscheidend, dass Dein Ziel und Wille mit Deinem Verstand übereinstimmen, damit das Unbewusste es annehmen kann. 

Diese müssen so gestaltet sein, dass Deine negativen Glaubenssätze nicht in Widerstand gehen. Nur wenn Wille, Ziel, Vorstellung und Gefühl im Einklang sind, kann Veränderung stattfinden.

Was ist der Unterschied zwischen Affirmation und Autosuggestion?

Eine Affirmation ist darauf ausgelegt, Dich im Moment zu stärken und direkt Dein Bewusstsein zu beeinflussen. Sie wirkt sofort, indem sie positive Gedanken und Überzeugungen in Deinem aktuellen Zustand verankert.

Eine Autosuggestion hingegen zielt darauf ab, das Unbewusste zu verändern. Sie wirkt langfristig und hilft, tief verwurzelte Glaubenssätze zu transformieren, sodass die Veränderung nachhaltig ist.

Der Prozess der Veränderung

Um eine wirkungsvolle Affirmation für Dich zu entwickeln, solltest Du sie regelmäßig wiederholen und in Dich hineinspüren, ob ein Widerstand aufkommt. Falls du Widerstand spürst, ändere die Affirmation, bis Du in Resonanz mit ihr gehst. Dein Unbewusstes muss sie annehmen können, ohne zu rebellieren! Erst dann ist es bereit für Veränderung. Höre auf Dein inneres „Ja“ oder „Nein“ und schaffe so die Grundlage für echte Transformation.

Und wenn Du keine geeignete Affirmation für Dich findest, dann nutze den Satz von Coué: 

„Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser.“ 

Diesen Satz darfst Du Dir 20 mal am Morgen und 20 mal am Abend sagen – und das regelmäßig! 

Damit dürfte sich langsam nach und nach eine positive Veränderung in Dir ausbreiten.

Möchtest Du mich als Deine Begleiterin an Deiner Seite haben? Dann nimm mit mir Kontakt auf, ich helfe Dir dabei eine Veränderung in Deinem Leben zu bewirken - wie der Schmetterling, der eine unglaubliche Transformation durchführt und von der Raupe zum Flieger wird. 

kostenfreie Fotos von Unsplash:

Nick Jones, Sudheer Nunna, Markus Spiske, NASA, Getty Images, Point Normal, Valeriia Miller, Austin Chan, Allec Gomes

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